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96 Antworten
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  1. Stefan Prediger
    Stefan Prediger sagt:

    moin, eigentlich habe ich die st.josef-seite nur mal aufgerufen, um die mail-adresse / kontaktadresse von josef poschmann herauszubekommen. ich war nun auch von der dorothea diekmann-verabschiedung etwas berührt, denn ich habe 1983 in ihrer jugendgruppe mit gewohnt. meine schwester und ich haben damals schlimmes erlebt und ich werfe dem jugendamt und der cdu noch heute totalversagen vor. die haben gar nicht geprüft, was bei uns zu hause passiert ist. ich bin aus der kirche ausgetreten und hatte meine gründe, die nicht in der einrichtung oder der katholischen kirche lagen. und unsere eltern waren ungläubig. ich hab mich kürzlich an josef poschmann erinnert, ein toller typ. der hat mich mal 1984 mit einem anderen ehemaligen zu einem depeche mode konzert in hamburg gefahren, unser erster gig. eintritt damals 24.80 dm. josef hat sich auch für texte wie „blasphemous rumours “ interessiert. ich bin kein devotee-fan von depeche mode wie manche, aktuell kann man die gigs vom juli in berlin sehen und ich war im waldstadion 1999, hab auch andere interessen. aber das konzert 1984, da hat josef sich toll engagiert. ich kenne ihn auch aus den zeltlagern. ich würde mit ihm gerne mal auf mailkontakt gehen und etwas gedanklich austauschen. ich hatte mit stephan paschede noch bis vor etwa 10 jahren kontakt, der bekam ja ms und hat sich leider aus oldesloe verabschiedet – und ist nicht mehr erreichbar. leider. josef kennt alle diese leute, aber ich würde ihm auch mal meine geschichte erzählen. auch von den mördern, mit denen ich in der jva lübeck kontakt über den hilfeverein „reso-hilfe “ als ehrenamtlicher mitarbeiter bekam. es war nämlich teil meiner angsttherapie, mich mit mördern jede woche alleine in einem raum aufzuhalten. ich verachte soziale medien, bin aber ansonsten sozialfähig und mich interessiert durchaus auch mal ein ehemaligentreffen. diese sms kann auch gerne an den josef weiter geleitet werden, ich wäre sehr interessiert, was aus dem nach all den jahren geworden ist. leider hat eure seite keine wochen-news, so daß es lohnt, öfter mal raufzuschauen. viele grüße sp

  2. Volker Gels (Ziplies)
    Volker Gels (Ziplies) sagt:

    Hallo, ich bin Volker und habe in der Zeit von etwa 1974-1970 in diesem Heim gelebt. Frau Dorothea Dieckmann war unsere Gruppenleiterin, ein Udo und eine Helga aus Lingen waren auch in unserer Gruppe Erzieher. Ich habe leider auch sehr schlimme Erinnerungen an diese Zeit, es gab aber auch schöne Zeiten. Damals hatte ich das Glück von 1976-79 in Langen im Emsland in einer Familie die Ferien zu verbringen, es war die Familie einer Auszubildenen Namens Angelika Gövert, zu der ich heute noch Kontakt habe. Im Sommer 1979 bin ich zu meinen heutigen Adoptiveltern gekommen. Mein Wohnort ist immer noch im nahen Langen. Vielleicht liest das hier ja jemand aus der Zeit und meldet sich per Mail bei mir,würde mich freuen.

  3. Christiane Schürmann
    Christiane Schürmann sagt:

    Hallo,
    wir haben über einen längeren Zeitraum regelmässig in den Ferien Dennis Gerstenkorn bei uns zu Hause aufgenommen (ab ca. 1990…).
    Wir würden uns freuen, mit ihm wieder Kontakt aufnehmen zu können. Wer hat vielleicht die Adresse oder weitere Informationen über seinen Werdegang?
    Vielen Dank für Deine Mail!

  4. Silvia Karakoc (Nuppnau)
    Silvia Karakoc (Nuppnau) sagt:

    Hey. Ich weiß nicht, wer von denen die ich kenne es lesen wird, aber ich würde mich sehr freuen, mal was von euch zu lesen.

    Man denkt oft an die Zeit im Heim und besonders an die Menschen, mit denen man dort lebte. Mittlerweile wohne ich in Hameln, bin verheiratet, habe zwei Kinder und arbeite als Erzieherin (ironie :)) Vielleicht schreibt noch wer was von sich hier rein, um mal zu hören bzw. zu lesen was ihr so treibt, wie es euch geht und wohin euch das Leben getrieben hat.😀

    Liebe Grüße Silvia Karakoc, damals Nuppnau Sommer 2005 – Winter 2006

  5. Frank Schielke
    Frank Schielke sagt:

    Hallo,

    ich kam am 8.02.1988 mit knapp 14 Jahren als Notaufnahme in die Gruppe von Schwester Bettina. Ich habe schöne und auch weniger schöne Erinnerungen an diese Zeit. Die schönste Erinnerung waren die drei Wochen Portugal mit einer katholischen Kirchengemeinde in den Sommerferien. Erst wollte ich nicht hin und hatte große Angst nicht mehr wiederzukommen und dann wollte ich am Ende nicht mehr raus aus Portugal und habe mich bei der Abreise im Wald versteckt.

    Die Schwestern und Erzieher werden keine oder nicht viel Gutes über mich in Erinnerung haben. Sie waren z.B. nicht begeistert davon, dass ich ständig etwas mit den Mädchen angefangen habe. Ich habe mich mit ihnen in die Büsche verkriechen müssen, damit uns niemand erwischt. Jetzt, nach über 20 Jahren, bin ich mit einer von ihnen fest liiert. Wiebke Fricke… und… es wird demnächst eine Hochzeit stattfinden! Das schöne dabei ist: DAS KANN UNS KEINER MEHR VERBIETEN!!! 🙂 An Wochenenden habe ich mich mit anderen Heimkollegen (Stephan M., Jens K. und Tim S.) nachts weggeschlichen, um ein wenig Spaß im Subway zu haben, welches heute leider auch nicht mehr existiert… erwischt worden sind wir dabei nie…

    Ich habe nach der Zeit im Heim nicht viel Positives erlebt … aber daraus auch viele Lebenderfahrungen gesammelt. Was ich damit nicht schön reden will. Gefängnis, Alkohol und Drogen haben mich eine Weile im Leben begleitet. Ich hing an der Nadel und war an Hepatitis C erkrankt. Dies gehört jedoch alles längst der Vergangenheit an. Ich habe den Absprung geschafft. Bin von Alkohol und Drogen gänzlich weg, lebe mit Wiebke Fricke zusammen in Voxtrup und wir sind mega glücklich, uns wiedergefunden zu haben.

    Wer sich an mich/uns erinnert, darf gerne via E-Mail Kontakt aufnehmen: Frank.Schielke@online.de

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